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Ankündigung: Karl-Barth-Ausstellung – Eröffnung Am 25. April Um 18:15 Uhr, Mit Begleitprogramm

Ankündigung: Karl-Barth-Ausstellung – Eröffnung am 25. April um 18:15 Uhr, mit Begleitprogramm

Vom 17. April an werden wir die Ausstellung „Schweizer! Ausländer! Hetzer! Friedestörer!“ zum Karl-Barth-Jahr 2019, das unter dem Motto „Gott trifft Mensch“ steht, im Foyer unserer Bibliothek zeigen. Die offizielle Eröffnung feiern wir am Donnerstag, den 25. April um 18:15 Uhr: Herr David Kannemann wird als Assistent der Systemat. Theologie an der KiHo W/B mit uns die Ausstellung eröffnen. Der Reformierte Bund hat eine umfängliche und mit viel Bildmaterial anschauliche Ausstellung entwickelt, die auf 16 Roll-Ups Leben und Werk des bedeutendsten Theologen des 20. Jahrhunderts erzählt. Anlass des Karl-Barth-Jahres ist der 50. Todestag Barths, der vom 10. Mai 1886 bis zum 10. Dezember 1968 lebte, und das 100-jährige Jubiläum des Erscheinens der 1. Auflage seines Kommentars zum Römerbrief. Die Ausstellung wird begleitet von einer Buchausstellung zu Karl Barth aus dem Bestand der HLB Wuppertal. Darüber hinaus freuen wir zu den folgenden Veranstaltungen im Rahmen der Ausstellung einladen zu dürfen:

Am Donnerstag, den 9. Mai 2019 (19 Uhr, Raum 3) hält Herr Dr. Frank Hofmann den Vortrag „Karl Barth – ein Theologe für Agnostiker“.

Vortragsinfo: 50 Jahre nach Karl Barths Tod ist es an der Zeit, das Werk des großen Denkers abseits der üblichen Deutungsmuster und Verengungen zu sein. Barth war alles andere als ein christozentrischer Dogmatiker, er war zu allererst ein Theologe, der den Mut hatte, Gott wieder groß zu denken. So groß, dass selbst Agnostiker –­ wie beispielsweise Martin Walser – anerkennend sagen: Ja, so gesehen, hat das Wort Gott einen Sinn. Und auch der darauf aufbauende Teil der Barth’schen Theologie verdient eine Neubewertung, bei der sich seine Aktualität gleich auf zweifache Weise beweist: Zum einen zeigt seine Lehre vom Wort Gottes zum Teil verblüffende Parallelen zur modernen Sprachphilosophie, zum anderen vermag seine Bestimmung von gelingender Kommunikation gerade für die gegenwärtigen Verständigungskrisen wertvolle Impulse geben.

Dr. Frank Hofmann ist Chefredakteur des gemeinnützigen Vereins „Andere Zeiten“, der vor allem durch den Kalender „Der Andere Advent“ bekannt geworden ist. Hofmann studierte vor 35 Jahren in Düsseldorf Philosophie, um seinen Atheismus besser begründen zu können – und begann vor sechs Jahren in Marburg ein Studium der Theologie, das er gerade mit einer Dissertation zum „Wort Gottes“ abschloss. Seine philosophische Dissertation zum Wahrheitsbegriff wurde 1988 mit dem Drupa-Preis der Messe Düsseldorf ausgezeichnet. Hofmann, 56, lebt mit seiner Familie in Hamburg.

Am Donnerstag, den 11. Juli 2019 (19 Uhr, Raum 3) laden wir zum Gesprächsabend mit Dr. Peter Bukowski und Dr. Jochen Denker ein. Die beiden Wuppertaler Theologen sprechen über die Theologie Karl Barths für die Gemeindearbeit: „Wie die Theologie Karl Barths meine Seelsorge- und Predigtpraxis beeinflusst“ – herzliche Einladung!



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