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Auf dieser Seite stellen wir mit Beginn 2021 regelmäßig Datenbanken vor.

Auch Open Access: OATDT oder: Open Access Theological Digital Library

Die „Open Access Digital Theological Library“ ist eine virtuelle Bibliothek für Theologie, religiöse Studien und verwandte Disziplinen. Ziel ist es, qualitativ hochwertige Inhalte in religiösen Studien und verwandten Disziplinen von Herausgeberwebsites, institutionellen Repositorien, wissenschaftlichen Gesellschaften, Archiven und stabilen öffentlichen Sammlungen zu kuratieren.

Die Datenbank ist zu finden unter: https://oadtl.org/

Im Sommer 2019 hieß es im Newsletter zum Stand des Nachweises: „We are adding new titles to the site on a daily basis, and we are proud to announce that we currently provide access to 194,191e-books, 9,829,602 articles and 5,014 journals.“ Um auf alle Inhalte zugreifen zu können, ist gegebenenfalls eine Registrierung notwendig. Dabei werden außer einer Emailadresse keine persönlichen Daten erhoben. Die Registrierung dient der Erhebung statistischer Daten über das Zugriffsverhalten.

Gesucht wird im graphisch rot angezeigten Suchfeld oben in der Leiste: „a“! Voreingestellt ist eine Ein-Feld-Suche, eine erweiterte Suchfunktion ist aber auch vorhanden. Die Suche geht über den WorldCat-Katalog als Datenbank. Die Treffermenge kann über verschiedene Facetten wie Medienart oder z.B. Erscheinungsjahre weiter gefiltert werden. Angezeigt wird, ob die Quelle im Volltext verfügbar ist. Anbei gibt es Zitier-, Versand- und Speicher-Funktionen; temporär können Titel ohne Anmeldung gespeichert werden.

Unter „Research Aids“ sind in der Leiste drunter oft durchsuchte Inhalte aufgeführt:  Es sind Open Access Journals verlinkt und Griechische und Hebräische Lexika und Grammatiken sowie Bibel-Kommentare aufgeführt. Daneben wird unter dem Reiter „Databases A-Z“ eine alpabetische, durchsuchbare Liste der verfügbaren wissenschaftlichen Datenbanken angeboten. Eine Filtermöglichkeit besteht hier nach groben Sachgebieten.

Zwei Open-Access-Datenbanken: „OAPEN Library“ und „DOAB“

Der Begriff „Open Access“ (OA) meint den unbeschränkten und dauerhaften Zugang zu wissenschaftlichen Informationen. Die Leser*innen und auch Bibliotheken zahlen keine Gebühren für den Zugriff. Eine Publikation unter Open-Access-Bedingungen beinhaltet für jeden Nutzer die Erlaubnis, das Dokument zu lesen, herunterzuladen, zu speichern, es zu verlinken, zu drucken und damit entgeltfrei zu nutzen. Noch weitere Nutzungsrechte können damit verbunden sein. Die  Autor*innen selbst regeln die möglichen Nutzungsarten durch die Vergabe von Lizenzen. So kann eine Publikation mit der entsprechenden Referenz einfach weitergegeben und nachgenutzt werden. Die Archivierung in einem Repositorium stellt die Auffindbarkeit sicher und gewährleistet die dauerhafte Archivierung und Zitierbarkeit. Der Zugriff aus aller Welt und die Generierung neuen Wissens werden so möglich.

Die beiden wichtigsten Publikationswege des Open Access werden auch als „Goldener“ und „Grüner Weg“ bezeichnet. Als der „Goldene Weg“ wird die primäre Veröffentlichung des wissenschaftlichen Textes in einem Open-Access-Medium bezeichnet (vor allem Open-Access-Zeitschriften, aber auch Monographien in einem OA-Verlag werden dem zugeordnet). Der „Grüne Weg“ ist die Parallelveröffentlichung bzw. Zweitveröffentlichung oder Selbstarchivierung, die auf privaten Websites, Institutswebsites oder auf Dokumentenservern erfolgen kann. Die Autoren speichern eine Kopie ihres Aufsatzes oder ihrer Monographie, die sie beim Verlag eingereicht haben, öffentlich zugänglich auf einem der genannten Infrastrukturelemente – diese Veröffentlichung kann auch zeitlich später als die Erstveröffentlichung erfolgen.

Das Informationsportal open-access.net ist die zentrale deutschsprachige Informationsplattform zum Thema Open Access. Sie bündelt Informationen und bereitet diese für verschiedene Zielgruppen und verschiedene Fachdisziplinen spezifisch auf (leider gibt es hier für das Fach Theologie / Religionswissenschaft noch keine fachspezifischen Informationen – wohl aber für Altertums- und Geschichtswissenschaften und viele andere).

Die OAPEN (Open Access Publishing in European Networks) ist ein gemeinnütziges und von der EU gefördertes Projekt, das den Open Access für Bücher aus geistes- und sozialwissenschaftlichen Disziplinen fördert. Die Organisation mit Sitz in den Niederlanden betreibt drei Plattformen:

Erstens: OAPEN Library unter http://www.oapen.org.  Es ist ein zentrales Repository für das Hosting und die Verbreitung von OA-Büchern. Gesucht werden kann über Stichwort-Eingabe, über Schlagworte oder auch über die Verlage. Weitere Filtermöglichkeiten bestehen. Es sind mehr als 1500 Titel enthalten, davon mehr als 4000 deutschsprachige.

Zweitens: Directory of Open Access Books (DOAB): https://www.doabooks.org/, ein Verzeichnis von Open Access-Bücher, ein Discovery-Service, der OA-Bücher indiziert und inzwischen über 34.000 E-Books von 411 akademischen Verlagen nachweist. Die Datenbank bietet einen durchsuchbaren Index für von Experten begutachtete Monographien und bearbeitete Sammlungen, die unter einer Open-Access-Lizenz veröffentlicht wurden, mit Links zu den Volltexten auf der Website oder im Repository des Herausgebers.

An dritter Stelle: OAPEN Open Access Books Toolkit – ein Toolkit zum Veröffentlichen von OA-Büchern als Hilfestellung und Informationsplattform vor allem für Autor*innen.

Atla Religion Database + AtlaSerials PLUS

Atla Religion Database (Atla RDB) with AtlaSerials PLUS (Atlas PLUS) wird von ATLA (American Theological Library Association), einem Verband an Bibliothekaren und Informationsexperten im Bereich Religion und Theologie mit Sitz in Chicago (USA, Ill.), erstellt. Sie ist „die“ international führende Fachdatenbank im betreffenden Fach.

Die Datenbank ist eine Kombination der führenden bibliographischen Datenbank für Zeitschriftenartikel, Buchrezensionen und Aufsatzsammlungen aus den verschiedensten Bereichen der Religion mit der größten Volltext-Kollektion wichtigster wissenschaftlichen Zeitschriften für Religionswissenschaft und Theologie.

AtlaSerials Plus enthält Artikel im Volltext und Rezensionen aus mehr als 525 Zeitschriften und bietet eine Volltextabdeckung, deren früheste Inhalte aus 1881 stammen. Die Inhalte im Volltext sind in mehr als 20 Sprachen aus 40 verschiedenen Ländern stammend. Die bibliographische Datenbank Atla RDB beginnt ihren Berichtszeitraum ab 1949 und enthält insgesamt mehr als 3 Millionen Datensätze. Dabei sind circa 2.400 Zeitschriftentitel nachgewiesen, von denen über 1100 laufend ausgewertet werden. Es sind mehr als 280.000 Datensätze zu Aufsätzen und etwa 450.000 Datensätze zu Büchern erfasst. Eine Aktualisierung erfolgt monatlich.

Die Kombi-Datenbank steht Ihnen auf der EBSCOhost-Rechercheoberfläche zur Verfügung.  EBSCO bietet Tutorials für seine Rechercheoberfläche an, in denen die Bedienung der Oberfläche erläutert wird. Text und Audiokommentar sind in englischer Sprache.

Sie finden das Tutorial in der EBSCO-Hilfe.  Auf Youtube gibt es weitere Tutorials z.B. für die „Basic Search“ und die „Advanced Search“.

Weiterhin finden Sie hier eine Einführung in die Bibelstellen-Recherche.

Wenige Hinweise an dieser Stelle:

Stellen Sie oben rechts u.U. Ihre Sprachoption ein. „Suchoptionen“ helfen, die Suchanfragen zu konkretisieren, z.B. Suchoperatoren zu verwenden oder die Ergebnisse nur auf Volltexte zu beschränken. Es ist eine „Basic Search“ und eine „Advanced Seachr“ möglich. Bei der Trefferanzeige werden links verschiedene Einschränkungsoptionen angezeigt (Filter), um die Ergebnisse zu verfeinern. Über „Search History“ lassen sich Suchen noch einmal durchführen und miteinander kombinieren. Die Treffer können nach Relevanz, Autor, Quelle und auf- bzw. absteigendem Erscheinungsjahr sortiert werden. Klickt man einen gewünschtenTreffer an, gelangt man zur Detailanzeige, die weitere Informationen liefert. Unter „Subjects“ befinden sich für den Titel vergebene Schlagwörter, die angeklickt werden können, und zu thematisch passenden Treffern sowie zu Bibelstellen führen.Mit Tools kann der Titel u.a. ausgedruckt, per E-Mail verschickt oder in ein Literaturverwaltungsprogramm exportiert werden.

Auf der EBSCO-Plattform hat die  HLB Wuppertal ebenfalls die Datenbanken „Old Testament Abstracts“ und „New Testament Abstracts“ sowie „Nation Archive“ lizenziert. Diese sind über „Choose Databases“ auswählbar.

Die HLB Wuppertal bietet den Zugang für eingetragene Leser*innen innerhalb der Bibliothek als Campuslizenz (Eintrag in DBIS) und von außerhalb über den Externen Zugang.

(Eintrag 27.1.2021)

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